Wasserstation: Trinken sichtbar machen
← Best-Practice-Bibliothek
Ernährung0 € · kostenlosunter 30 Min.

Wasserstation: Trinken sichtbar machen

Ein kleiner Baustein mit voller Reichweite: Die Wasserstation erreicht im BGM wirklich jede:n – ohne Teilnahmehürde, als sichtbares Signal im Handlungsfeld Ernährung.

Warum kostet schon leichter Flüssigkeitsmangel den Arbeitstag?

Konzentration, Kopfschmerzen, Müdigkeit am Nachmittag – vieles davon hängt mit zu wenig Trinken zusammen, lange bevor man echten Durst spürt. Das Tückische: Wer fokussiert arbeitet, vergisst das Glas neben sich. Sichtbarkeit schlägt hier jeden guten Vorsatz. Steht das Wasser im Durchgangsbereich statt versteckt in der Küche, greifen Menschen automatisch zu.

Warum entscheidet die Platzierung über die Wirkung?

Eine Wasserstation am richtigen Ort – im Flur, am Treffpunkt, neben dem Drucker – wird zum beiläufigen Ritual. Karaffen und Gläser laden mehr ein als ein Automat. Ein paar Zitronenscheiben oder Minzblätter machen aus Pflicht ein kleines Angebot. Es geht nicht um Inszenierung, sondern darum, die gesunde Wahl zur einfachsten zu machen.

Warum erreicht die Wasserstation jede und jeden?

Kaum eine Maßnahme erreicht so zuverlässig wirklich jede und jeden im Betrieb. Sie braucht keine Anmeldung, keine Teilnahme, keine Erklärung – sie steht einfach da und wirkt. Für den Einstieg ins Thema Ernährung ist sie ideal, weil sie niemanden belehrt und trotzdem ein klares Signal setzt: Hier wird auf Gesundheit geachtet. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Trink-Challenge (21 Tage).

Wie setzen Sie die Maßnahme um?

  1. 1
    Glaskaraffe und Gläser besorgen (ca. 15 €)
  2. 2
    Obst/Gemüse einkaufen: Gurke, Zitrone, Minze, Beeren
  3. 3
    Station in der Küche mit Schild „BGF-Wasser-Bar“ aufbauen
  4. 4
    Rotierende Verantwortung: Jeden Tag füllt jemand anderes auf
  5. 5
    Optional: Rezeptkarte dazulegen

Was brauchen Sie dafür?

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Setup
15 Min.
  • ✓ Unter 20 € Startkosten
  • ✓ Täglicher Berührungspunkt für alle
  • ✓ Sofort sichtbar
  • ✓ Einfach dauerhaft zu betreiben

Steuer und Krankenkasse: was möglich ist

Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.

So geht es in EasyBGM

Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen

Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.

Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.

Ideal für den Start

Diese Maßnahme jetzt starten

Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.

EasyBGM kostenlos testen

Lieber erst ansehen? Zur Live-Demo →

Zahlt ein auf

Gesunde Essens-Angebote etablierenTeilnahmequote bei BGF-Maßnahmen steigern

Wirkung messen mit

Ernährungs-Puls (Kurzbefragung)

Handlungsfeld

Ernährung →

Passender Anlass

  • Trinkverhalten am Arbeitsplatz: Wasser-Challenge

Passende Best Practices

Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Selbstcheck in rund 7 Minuten →