Rezept des Monats: Gesunde Ernährung aus dem Team
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Rezept des Monats: Gesunde Ernährung aus dem Team

Ernährung partizipativ ins BGM holen: Das Rezept des Monats ist ein günstiger, wiederkehrender Baustein, der das Handlungsfeld Ernährung dauerhaft lebendig hält.

Warum kommen Tipps aus dem Kollegenkreis besser an?

Ein Ernährungsflyer landet im Papierkorb, ein Lieblingsrezept der Kollegin wird ausprobiert. Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld haben eine Glaubwürdigkeit, die eine offizielle Kampagne selten erreicht. Wer sein Gericht teilt, übernimmt nebenbei ein Stück Verantwortung für das Thema – aus Konsumenten werden Beteiligte.

Wie viel Aufwand steckt dahinter?

Die Mechanik ist denkbar einfach: Jeden Monat teilt eine andere Person ein unkompliziertes, gesundes Rezept im Intranet. Das kostet die Redaktion fast nichts und erzeugt trotzdem regelmäßige Interaktion. Mit der Zeit entsteht eine kuratierte Sammlung, die für sich schon ein wertvolles internes Angebot ist.

Wie bleibt die Reihe lebendig?

Der häufigste Fehler ist, alles selbst schreiben zu wollen. Die Stärke liegt im Mitmachen: Wechselnde Autorinnen und Autoren, vielleicht eine kleine Vorstellung der Person dahinter, halten die Reihe persönlich und frisch. Ein fester Erscheinungstermin im Monat gibt Verlässlichkeit – und sorgt dafür, dass das Rezept des Monats zur kleinen Vorfreude wird. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Gesundes Frühstück als Ritual.

Wie setzen Sie die Maßnahme um?

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    Kanal festlegen: Intranet-Seite, E-Mail-Verteiler oder Aushang in der Küche – dort, wo die meisten hinschauen
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    Rezept-Pool anlegen: 8–12 einfache, gesunde Rezepte mit kurzer Zutatenliste und maximal 30 Minuten Zubereitung sammeln
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    Feste Regel definieren: 1 Rezept pro Monat, immer zum gleichen Termin (z. B. am ersten Montag im Monat)
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    Format schlank halten: Foto, Zutaten, 3–5 Schritte – kein Ernährungs-Vortrag, keine Kalorien-Tabellen
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    Kurz ankündigen: „Ab diesem Monat gibt es an jedem ersten Montag ein einfaches, gesundes Rezept.“
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    Mit einem starken, alltagstauglichen Rezept starten (z. B. Overnight Oats oder eine 15-Minuten-Bowl)
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    Zum Nachmachen und Weiterempfehlen einladen – ohne Druck, rein als Angebot
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    Jeden Monat das Rezept zum festen Termin ausspielen – Verlässlichkeit ist wichtiger als Perfektion
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    Themen variieren: Frühstück, Mittagssnack, Feierabend-Gericht, saisonales Obst und Gemüse
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    Kolleg:innen einbinden: Wer mag, steuert ein Lieblingsrezept bei – das erhöht die Bindung
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    Optional in der Kaffeeküche als Karte auslegen, damit es auch ohne Intranet gesehen wird
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    Kurz nachfragen: Wird gelesen? Wird nachgekocht? Eine 1-Klick-Umfrage reicht
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    Reichweite prüfen: Intranet-Aufrufe oder E-Mail-Öffnungsrate ansehen
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    Entscheiden: Weiterführen, Rhythmus anpassen oder Rezepte gemeinsam kuratieren

Was brauchen Sie dafür?

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Dauer
Monatlich
Setup
20 Min.
  • ✓ Kostenlos
  • ✓ Niedriger Aufwand
  • ✓ Regelmäßiger Kontaktpunkt
  • ✓ Positiv statt belehrend

Steuer und Krankenkasse: was möglich ist

Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.

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Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.

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