
Treppen-Challenge: Der Aufzug bleibt heute stehen
Alltagsbewegung, die sich messen und dokumentieren lässt: Die Treppen-Challenge ist ein günstiger, wirksamer Baustein im BGM-Handlungsfeld Bewegung.
Warum wird kleine Alltagsbewegung unterschätzt?
Gesundheit entsteht selten im Fitnessstudio, sondern in den vielen kleinen Bewegungen dazwischen. Jede Treppe ist ein Mini-Workout für Herz und Beine, das niemand extra einplanen muss. Der Trick ist nicht Motivation, sondern Erinnerung: Solange der Aufzug der bequeme Standard ist, gewinnt er. Ein freundlicher Hinweis im richtigen Moment kippt die Entscheidung.
Wie wird aus einer Gewohnheit ein Gesprächsthema?
Sobald aus „Ich nehme die Treppe“ ein gemeinsamer Vier-Wochen-Wettbewerb wird, passiert etwas: Leute zählen Stockwerke, frotzeln im Flur, feuern sich an. Die Maßnahme verlässt die Ebene der guten Vorsätze und wird Teil der Kultur. Genau das ist der Punkt, an dem Verhalten sich verfestigt.
Für wen lohnt sich das besonders?
Besonders gut passt die Treppen-Challenge zu Betrieben mit knappem Budget und zu Belegschaften, die einem klassischen Sportangebot skeptisch gegenüberstehen. Sie verlangt niemandem Schweiß oder Sportkleidung ab und erreicht trotzdem alle. Der häufigste Fehler: sie zu groß aufziehen. Vier Wochen, ein Schild, eine kleine Anerkennung am Ende – mehr braucht es nicht. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Schrittzähler-Challenge.
Wie setzen Sie die Maßnahme um?
- 1Poster gestalten: „Nehmen Sie die Treppe – Challenge!“
- 2Zähltafel im Treppenhaus aufhängen
- 3Per E-Mail ankündigen und Ziel setzen (z. B. 10.000 Stockwerke als Team)
- 4Wöchentlich Stand aktualisieren
- 5Nach 4 Wochen Ergebnis feiern
Was brauchen Sie dafür?
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Setup
- 30 Min.
- ✓ Kostenlos
- ✓ Hohe Sichtbarkeit im Haus
- ✓ Gamification-Effekt
- ✓ Niedrigschwellig für alle
Steuer und Krankenkasse: was möglich ist
Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.
So geht es in EasyBGM
Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen
Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.
Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.
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Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.
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Bewegung →Passender Anlass
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