Walk & Talk: Das Meeting im Gehen
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Bewegung0 € · kostenlosunter 30 Min.

Walk & Talk: Das Meeting im Gehen

Bewegung in den Arbeitsprozess integriert: Walk-&-Talk-Meetings sind ein verhältnispräventiver BGM-Baustein – gesünder und für viele Gesprächsformate sogar wirksamer.

Warum bringt Gehen das Denken in Bewegung?

Viele Menschen denken im Gehen freier und assoziativer als am Tisch. Der Blick ist nicht aufs Gegenüber fixiert, das nimmt Druck aus schwierigen Themen und öffnet den Raum für neue Ideen. Für offene, kreative Fragen ohne Bildschirmbedarf ist Walk & Talk deshalb oft das bessere Format – ehrlicher und lösungsorientierter.

Wofür passt es – und wofür nicht?

Ideal sind Vier-Augen-Gespräche, Feedback, Brainstorming, das erste Sortieren eines Problems. Sobald Dokumente, Präsentationen oder mehr als drei Personen ins Spiel kommen, stößt das Format an Grenzen. Diese Klarheit hilft: Walk & Talk ersetzt nicht jedes Meeting, sondern ein bestimmtes, häufiges – das kurze, vertrauliche Zweiergespräch.

Wie wird es zur Selbstverständlichkeit?

Es braucht keine Regeln, nur ein erstes „Lass uns das beim Gehen besprechen“. Eine feste, sichere Route in der Nähe senkt die Hürde. Wer es als Führungskraft vorlebt, macht es schnell zur normalen Option im Werkzeugkasten – kostenlos, gesund und für die Belegschaft eine willkommene Abwechslung vom Schreibtisch. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Stehmeetings: Die kürzeste Sitzung ist eine stehende.

Wie setzen Sie die Maßnahme um?

  1. 1
    Regel einführen: 1:1-Meetings werden zu Walking Meetings
  2. 2
    Route festlegen (15–20-Minuten-Runde)
  3. 3
    Im nächsten Teammeeting ankündigen
  4. 4
    Selbst als Vorbild starten
  5. 5
    Nach 2 Wochen Feedback einholen

Was brauchen Sie dafür?

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Setup
10 Min.
  • ✓ Kostenlos
  • ✓ Mehr Ideen im Gehen (Stanford-Studie 2014)
  • ✓ Sofort umsetzbar
  • ✓ Entspanntere Gespräche

Steuer und Krankenkasse: was möglich ist

Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.

So geht es in EasyBGM

Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen

Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.

Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.

Für Ihr Unternehmen übernehmen

Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.

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