
Vier Wochen reichen nicht, um jahrelange Stressmuster aufzulösen. Aber sie reichen, um zu verstehen, wie diese Muster entstehen – und das erste entscheidende Werkzeug zu entwickeln, das verhindert, dass sie immer wieder die Kontrolle übernehmen.
Was kann ein kompakter Online-Kurs leisten?
Der Stress-Reset-Kurs arbeitet mit einem klar definierten Lernpfad: Woche eins gibt Orientierung – was ist Stress, wie erkenne ich ihn bei mir? Woche zwei führt in konkrete Techniken ein: Atemübungen, kognitive Umstrukturierung, Pufferstrategien. Woche drei übt Anwendung im Alltag. Woche vier festigt und baut einen persönlichen Stressplan. Das ist kein Wellness-Programm, sondern angewandte Stresspsychologie in einem Format, das ins Berufsleben passt.
Warum ist der Abschluss wichtiger als der Start?
Viele Kursabbrüche passieren in der Kursmitte – wenn der erste Motivationsschub verpufft ist. Kurse mit Abschlussprojekt, Community-Element oder Live-Check-in in der letzten Woche halten Teilnehmende eher bis zum Ende als reine Selbstlernformate. Wer als Unternehmen einen Kurs empfiehlt, sollte deshalb aktiv auf die letzte Woche hinweisen – eine einfache Erinnerungsmail reicht oft. Weitere Maßnahmen und ihre Einordnung finden Sie im Handlungsfeld Stress & Psyche.
Wie setzen Sie die Maßnahme um?
- 1Kurs per E-Mail ankündigen: 2 Wochen, 1 Übung täglich (Vorlage in „Ankündigung“)
- 2Teilnehmerliste anlegen (freiwillig, aber konkret anmelden lassen)
- 3Tag 1–5: Atemübungen täglich zu einer festen Uhrzeit per E-Mail/Chat versenden
- 4Tag 6–10: Achtsamkeitsübungen versenden
- 5Letzter Tag: Kurzfeedback einholen („Hat es Ihnen geholfen?“)
Was brauchen Sie dafür?
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Setup
- 20 Min.
- ✓ Kostenlos
- ✓ Kurze tägliche Impulse
- ✓ Atem- und Achtsamkeitsübungen
- ✓ Am Arbeitsplatz machbar
Steuer und Krankenkasse: was möglich ist
Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.
So geht es in EasyBGM
Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen
Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.
Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.
Für Ihr Unternehmen übernehmen
Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.
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