
Wissenstransfer im Betrieb hat ein Zeitproblem: Seminare dauern zu lang, E-Mails gehen unter, und Intranet-Beiträge bleiben ungelesen. Lunch-&-Learn-Sessions lösen das, indem sie Lernzeit in eine Zeit verlegen, die ohnehin existiert – die Mittagspause.
Was können 40 Minuten mit einem Experten leisten?
Ein klar formuliertes Thema, ein kompetenter Sprecher und 15 Minuten Fragen danach: mehr braucht es nicht, um echten Wissenstransfer zu ermöglichen. Die besten Lunch-&-Learns sind keine Vorträge, sondern Gespräche – interaktiv, kollegial, mit konkreten Erkenntnissen, die man noch am selben Nachmittag anwenden kann. Themen mit direktem Arbeitsalltag-Bezug schneiden am besten ab: Stressmanagement, Ernährung für konzentriertes Arbeiten, digitale Selbstorganisation.
Welche Formate funktionieren langfristig?
Die Serie schlägt das Einzelevent. Wer Lunch-&-Learn als monatliches Format etabliert, schafft eine Erwartungshaltung: Am ersten Dienstag des Monats gibt es etwas Neues. Das senkt den Kommunikationsaufwand pro Session und baut eine Zuhörer-Gemeinschaft auf, die auch Themen vorschlägt. Peer-Learning-Formate – Kollegen teilen eigenes Expertenwissen – haben dabei eine überraschend hohe Beliebtheit und kosten keinen Cent. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Gesundheits-Newsletter.
Wie setzen Sie die Maßnahme um?
- 1Thema und Referentin/Referent für den ersten Termin festlegen
- 2Einladung per E-Mail: „Lunch & Learn – 30 Min., bringen Sie Ihr Essen mit“
- 3Raum reservieren (oder virtuell per Video-Call)
- 4Nach dem Event: kurzes Feedback (1 Frage per Handzeichen)
- 5Nächste Referentin/nächsten Referenten finden – idealerweise Freiwillige aus dem Team
Was brauchen Sie dafür?
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Dauer
- Monatlich
- Setup
- 30 Min.
- ✓ Kostenlos
- ✓ Informeller Wissenstransfer
- ✓ Stärkt Team-Verbundenheit
- ✓ Flexibel bei Themen
Steuer und Krankenkasse: was möglich ist
Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.
So geht es in EasyBGM
Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen
Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.
Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.
Für Ihr Unternehmen übernehmen
Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.
EasyBGM kostenlos testenLieber erst ansehen? Zur Live-Demo →
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Handlungsfeld
Stress & Psyche →Passender Anlass
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Passende Best Practices
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