
Die meisten Menschen trinken zu wenig – und merken es erst am Nachmittag, wenn die Konzentration nachlässt und der Kopfschmerz beginnt. Die Trink-Challenge macht aus einem schlichten Appell ein kollektives 21-Tage-Experiment: sichtbar, messbar, sozial.
Was verändert ausreichend Trinken im Büro tatsächlich?
Schon leichte Dehydration – 1 bis 2 % des Körpergewichts – kann Konzentration und Stimmung messbar beeinträchtigen (Ganio u. a., British Journal of Nutrition, 2011). Rund 1,5 Liter Getränke täglich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Das klingt selbstverständlich, aber im Büroalltag mit Meetings, Deadlines und kaltem Kaffee trinken viele weniger. Die Challenge gibt dem Thema einen Rahmen und ein Ziel: täglich tracken, gemeinsam schauen, wer es schafft.
Wie wird die Challenge zur dauerhaften Gewohnheit?
Der entscheidende Tipp, damit es klappt: Sichtbarkeit. Wer eine Wasserflasche auf dem Schreibtisch hat, trinkt mehr als jemand, der jedes Mal aufstehen und in die Küche gehen muss. Teams, die die Challenge nutzen, um gute Trinkbedingungen zu schaffen – Wasserfilter, Gläser, sichtbar platzierte Flaschen – sorgen dafür, dass es auch nach dem Ende der Challenge dabei bleibt. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Wasserstation: Trinken sichtbar machen.
Wie setzen Sie die Maßnahme um?
- 1Einfache Tracking-Vorlage wählen: 21-Tage-Strichliste auf Papier oder simple Handy-Erinnerung
- 2Tagesziel klar festlegen (mindestens 1,5 Liter Wasser) und niedrigschwellig kommunizieren
- 3Prüfen, ob Wasser leicht verfügbar ist – Wasserspender, Karaffen oder Flaschen bereitstellen
- 4Challenge erklären: 21 Tage bewusst trinken, jeden Tag mindestens 1,5 Liter Wasser
- 5Tracking-Vorlage verteilen und den gemeinsamen Startzeitpunkt festlegen
- 6Betonen, dass es kostenlos und einfach ist – gemeinsam mit der ersten Flasche anstoßen
- 7Kurze tägliche oder wöchentliche Erinnerung geben (z. B. Trink-Erinnerung am Vormittag)
- 8Selbst sichtbar mitmachen und die eigene Wasserflasche zum Vorbild machen
- 9Zwischendurch ermutigen und kleine Hürden ansprechen – z. B. Wasser mit Zitrone oder Minze für Abwechslung
- 10Im Team abfragen, wer die 21 Tage durchgehalten hat und wie es sich angefühlt hat
- 11Reflektieren, ob bewusstes Trinken zur dauerhaften Gewohnheit geworden ist
- 12Kleine Anerkennung für alle Teilnehmenden und Idee für die nächste Mini-Challenge sammeln
Was brauchen Sie dafür?
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Setup
- 10 Min.
- ✓ Kostenlos
- ✓ Einfaches Tracking
- ✓ Sofort sichtbar
Steuer und Krankenkasse: was möglich ist
Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.
So geht es in EasyBGM
Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen
Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.
Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.
Für Ihr Unternehmen übernehmen
Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.
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