Work-Life-Balance-Workshop
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Work-Life-Balance-Workshop

Work-Life-Balance klingt nach einem Konzept, das nichts kostet außer gutem Willen. In der Praxis scheitert es an mangelnden Werkzeugen, unklaren Grenzen und einer Arbeitskultur, die Erreichbarkeit mit Engagement verwechselt. Der Workshop gibt beides: Methoden und den erlaubten Rahmen, sie anzuwenden.

Was kann ein 2- bis 3-stündiger Workshop wirklich leisten?

Kein Workshop verändert eine Unternehmenskultur in zwei Stunden. Was er kann: Mitarbeitenden einen Rahmen geben, über ihre eigene Situation nachzudenken, und konkrete Techniken vorstellen, die am nächsten Tag anwendbar sind. Zeitmanagement bedeutet nicht, alles schneller zu erledigen – es bedeutet, zu entscheiden, was wirklich wichtig ist. Grenzen setzen ist keine Selbstschutztechnik, sondern eine Fähigkeit, die gelernt werden muss. Feierabend wirklich machen ist eine Entscheidung, die Erlaubnis braucht.

Warum sollten Führungskräfte im selben Workshop sein?

Ein Work-Life-Balance-Workshop für Mitarbeitende verpufft, wenn die Führungskraft danach weiterhin um 22 Uhr E-Mails schreibt. Die wirkungsvollste Variante: gemischte Gruppen aus Teams und Führungsebene, die gemeinsam reflektieren und vereinbaren, was in diesem Team gilt. Dieser gemeinsame Prozess ist der eigentliche Workshop-Effekt. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Handyfreie Mittagspause: Echte Pause statt zweitem Bildschirm.

Wie setzen Sie die Maßnahme um?

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    Trainerin oder Coach mit Schwerpunkt Abgrenzung, Priorisierung und Zeitmanagement auswählen und Tagesformat buchen.
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    Mit der Trainerin die Inhalte auf typische Belastungen im Betrieb zuschneiden, etwa ständige Erreichbarkeit oder Meeting-Flut.
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    Geeigneten Raum sichern und die Gruppengröße auf höchstens zwölf Personen begrenzen, damit offen gesprochen werden kann.
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    Workshop einladend ankündigen und gezielt jene ansprechen, die das Gefühl haben, „es reicht nie“ – ohne Stigma.
  5. 5
    Anmeldungen sammeln und den Teilnehmenden vorab eine kleine Reflexionsfrage mitgeben, etwa: Wo verliere ich meine Zeit?
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    Für einen ungestörten Rahmen sorgen: Telefone weg, Vertretung geregelt, ausreichend Pausen.
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    Darauf achten, dass jede Person mit einem konkreten persönlichen Vorsatz und einer Priorisierungs-Methode herausgeht.
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    Am Ende gemeinsam sammeln, welche Rahmenbedingungen im Betrieb Grenzen erschweren, etwa die Erwartung an Abend-Mails.
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    Direkt nach dem Workshop Zufriedenheit und wahrgenommenen Nutzen abfragen.
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    Nach vier Wochen nachhaken, welche Vorsätze im Alltag gehalten haben und wo es hakt.
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    Die gesammelten organisatorischen Belastungsfaktoren aufgreifen und mit der Geschäftsführung mögliche Regeln besprechen, etwa meetingfreie Zeiten.

Was brauchen Sie dafür?

Aufwand
halber Tag
Kosten
mit Budget
Dauer
1 Tag
Setup
240 Min.
  • ✓ Hohe Relevanz
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Steuer und Krankenkasse: was möglich ist

Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.

So geht es in EasyBGM

Diese Best Practice in EasyBGM: übernehmen, anpassen, Wirkung messen

Mit der Übernahme steht die Maßnahme in EasyBGM bereit — mit Anleitung, Einladung und Befragungen vorher und nachher. Sie passen an, was zu Ihrem Betrieb passt, und sehen am Ende, was sie bewirkt hat.

Abbildungen mit Demo-Daten, keine echten Personen.

Für Ihr Unternehmen übernehmen

Kostenlos registrieren — und die Maßnahme steht startklar in Ihrem Cockpit: Einladung, Feedback-Befragung und Termin sind schon eingerichtet. Erster Zyklus, erste Kennzahlen für den Chef.

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  • Recht auf Abschalten: „Right to Disconnect“-Policy

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